Für Jugendliche in heilpädagogischer Einrichtung
Mit ihnen wird die Mobilität der dort betreuten Jugendlichen erhöht: insbesondere am späten Abend zur Entlastung des Gruppendienstes von Fahrdiensten. Die Lage des Kinderdorfes außer- und oberhalb der Stadt sowie in fünf Kilometer Entfernung zum nächstgelegenen Bahnhof Wasserzell erschwert die eigenständige Mobilität von Jugendlichen vor allem am Abend sowie zu Zeiten, zu denen der öffentliche Nahverkehr nicht oder nur in größeren Abständen fährt.
Die pädagogischen Fachkräfte in der Einrichtung sind durchaus der Meinung, dass den Mädchen und Jungen ein gewisser - auch körperlicher - Einsatz abverlangt werden kann. "Allerdings ist es Jugendlichen beispielsweise nach einem intensiven Sporttraining, aber auch Mädchen und jungen Frauen in der Dunkelheit nur bedingt zuzumuten, fünf Kilometer vom Bahnhof Wasserzell zum Kinderdorf zu gehen oder abschnittsweise ein normales Fahrrad den Anstieg von Rebdorf zum Kinderdorf zu schieben", heißt es im Förderantrag. Nun sind ihnen die E-Bikes eine Hilfe.