Historisches Dokument

St. Pius

Ein Blick ins Fotoalbum

Der Architekt Max Breitenhuber (*1933, +2014) konzipierte das Seniorenheim nach dem damaligen  Zeitgeschmack: ein modernes Hochhaus mit Gartenanlage.

Die Bauarbeiten am Seniorenheim St. Pius in Ingolstadt begannen im März 1964. Am 5. Juni 1964 folgte die Grundsteinlegung. Anfang November 1964 feierte der Verband schließlich Hebauf.

Im Zeitungsbericht des Donaukuriers vom 17. Nov. 1964 heißt es:

"Grüß Gott, liebe Leut", rief der Maurer vom hohen Gerüst den Gästen zu, die dem Hebauf beiwohnten und leerte im Namen seiner Kollegen, die "mit frohem Sinn Stein auf Stein geschichtet", drei Gläser zum Wohle des Bauherrn, des Architekten und der Bauleute. Domkapitular Spreitzer, der die Glückwünsche des bischöflichen Ordinariats zum raschen und reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten am neuen Landesaltersheim überbrachte, forderte die Bauleute auf, nicht nur zum Richtbaum, sondern noch viel höher hinauf, zu Gott zu blicken, der das Gelingen der Arbeit gegeben habe.(...) "Möge das Heim 1965 seiner glücklichen Vollendung entgegengehen als Beweis kirchlicher Liebestätigkeit und ihrer sozialen Gesinnung", sagte Domkapitular Spreitzer abschließend."

Nach nicht ganz zweijähriger Bauzeit war das siebenstöckige Gebäude fertiggestellt. Anfang November 1965 zogen die ersten Seniorinnen und Senioren in das Heim ein.

Am 15. Dezember 1965 weihte Bischof Dr. Josef Schröffer gemeinsam mit Caritasdirektor Jakob Weidendorfer und dem Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes, Domkapitular Paul Spreitzer, das Seniorenheim und die Hauskapelle ein.

Ein Blick ins Album lässt die Zeit wiederaufleben ...